Montag, 6. September 2010
   
       
 
 
 
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Sorgen um die Zukunft des Tierheims Geesthacht
In ihrer Onlineausgabe vom 14.05.2009 titelt die Bergedorfer Zeitung mit »Streit im Tierheim - Sorge um die Zukunft des Tierheims«. In dem Artikel wird kurz die personelle Situation des Tierheims erläutert und der Rücktritt des Schriftführers Jörn Stieglmayr berichtet - von einem »Streit« ist keine Rede im dem Bericht.
Und tatsächlich gibt es auch keinen Streit. Das Tierheim-Personal wurde anstandslos aus den Verträgen genommen und eine Neubesetzung wurde zeitnah eingeleitet. Ebenso wurde das Veterinäramt rechtzeitig vom Vorstand über den Personalwechsel informiert, so dass die Nachricht eines ehrenamtlichen Helfers keine Neuigkeit für das Amt war.
Der Rücktritt von Herrn Stieglmayr am 09.05.2009 hatte sowohl sachliche als auch persönliche Gründe und als erstes hat er die Vorstandsmitglieder persönlich davon in Kenntnis gesetzt. Im Verlauf dieser Gespräche wurde stets ein freundlicher Ton gewahrt und auch für die Zukunft hat Herr Stieglmayr eine eingeschränkte Unterstützung angeboten.
In der nächsten Zukunft muss der Vorstand nun beweisen, dass der rasante Personalwechsel reibungslos vollführt und der Betrieb des Tierheims somit fortgeführt werden kann. Ein Thema was auch immer wieder eine große Rolle spielt sind die Finanzen. Hier muss vermutet werden, dass durch die mehrfache Belastung im Personalbereich (die bisherigen MitarbeiterInnen erhalten noch bis Ende Mai bzw. Juni ihre Gehälter) und die sicherlich immer noch nicht ausreichende Kostenerstattung der Gemeinden der Fundorte ein echter Engpass entsteht, der wohl nicht leicht auszugleichen sein wird. Somit hat der Vorstand vielleicht etwas kurzsichtig und voreilig gehandelt.
Die Messlatte für die »Neuen« liegt hoch. Aussagen wie: »So sauber wie jetzt war das Tierheim seit Jahren nicht mehr.« oder »Diese Damen sind freundlich und kompetent« begleiten die bisherigen Mitarbeiterinnen auf ihrem Weg aus dem Tierheim. Der Dank vieler Vereinsmitglieder haftet ihnen an und damit auch ein Unverständnis für die Personalentscheidung des verbliebenen Vorstands.
 
 

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